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Mein Tagebuch von der Reiki Convention 2014

von Benjamin Maier

Mi, Anreisetag:
Beim Parimal im Gut Hübenthal angekommen, spürte ich sofort die tolle Energie des Ortes und erinnerte mich an die tolle Reiki Convention von letztem Jahr. Ich konnte auch gleich mein Zimmer beziehen bei einer sehr sympathischen älteren Dame in der Wohnung. Danach gab es noch leckeres vegetarisches Essen und dann das Bett.

Do, Meistertag:
Morgens erst mal einige bekannte Gesichter begrüßt. Das war herzlich wie immer. Nach einer kurzen Eröffnung des Meistertages durch Frank Doerr und Janina Köck, startete Peter Mascher mit einem Vortrag über die Reiki-Symbole und seine Erfahrungen mit den Symbolen auf dem Fujiyama. Begleitet hat er seine geführten Meditationen mit seiner Bratsche. Das hat mich sehr angesprochen. Toll. Seine Bratsche verstummte und die Glocke zum Mittagessen leutete.

Oliver Klatt eröffnete mit seinem Reiki-Talk zum Thema "Was ist Einweihung?" eine spannende Runde, in der auch das Thema "Entweihung" aufkam. Das war sehr lustig. Für mich war es interessant zu hören, wie andere Reiki-Meister darüber denken.

Janina Köck referierte über die "Selbstständigkeit als Reiki-Meister" und gab viele Anregungen in Sachen Selbstmanagement. Hab einiges daraus mitgenommen. War super. Ich finde in Sachen Selbstmanagement kann man nie genug dazu lernen.

Mein Lehrer Mark Hosak sprach danach über die "Ürsprünge des Reiki auf den Meisterwegen des Mikao Usui". Das wollte ich mir unbedingt anhören, denn ich schätze seine Arbeit sehr. Er erzählte vom Herz der Erleuchtung, vom Synkretismus der spirituellen Traditionen aus denen Usui stammte und über die Mystik der Siddham A und Hrih. Mein Lieblingszitat aus seinem Vortrag: "Je mehr ich mich mit meinem Geist beschäftige, umso glücklicher werde ich." Das kann ich für mich persönlich total betsätigen!

Und nach dem Abendessen zeigte er in einem spannenden Dia-Vortrag den Aufstieg auf den Kurama-Berg und erzählte von all den kleinen Ritualen, die man dort machen kann. Das war Insider-Wissen. Hat mir sehr gefallen! Kann es kaum erwarten es live zu erleben. :)

Spät abends gab es noch bis nachts etwas dringendes mit den Spirits zu arbeiten. Als Schamane hat man halt nie wirklich frei, denn das Leben und die Magie nimmt sich auch nie eine Auszeit. Es wurde spät, jedoch konnte ich am nächsten Tag ausschlafen.

Fr, Tag 1 der Reiki Convention:
Der erste Tag der Reiki-Convention begann für mich mit ein wenig Arbeit am Vormittag: Shingon Reiki Seminarvorbereitungen und Seminarmanuale schreiben. Am Mittagessen tauschte ich dann lustige Katzen-Geschichten mit meinem Reiki-Lehrer aus. Herrlich. Ich liebe Katzen!

Nachdem in der Eröffnungsrede von Frank Doerr einige wichtige Dinge angesprochen wurden, betreffend der RR Lizenzierung und ProReiki, stellte Janina Köck stolz das Programm der Convention vor. Sie hat es geschafft, dass dieses Jahr erstmals mehr Frauen als Männer referierten. Find ich gut. Ihr Frauen traut euch! Ich finde wir brauchen mehr mutige und erfolgreiche Frauen in der Reiki-Szene...

Als Ex-RR Meister fühlte ich mich leicht betroffen bei Franks Ausführungen, fühlte mich aber auch gestärkt in meiner Ansicht, dass es nicht der Reiki-Stil ist, der einen guten Reiki-Meister ausmacht, sondern in erster Linie der Mensch, der seinen Weg mit Reiki geht und was er daraus macht. Denn auch Menschen von denen man denkt, dass sie sehr spirituell sind, können große Fehler machen und sich heftig irren.

Nachdem ich einen weiteren Vortrag von Mark Hosak über seine Übersetzungen des Gedenksteins des Mikao Usui gehört hatte, weil ich nicht genug von dem Thema bekomme und es mich immer wieder begeistert, gab es Abendessen, ein paar informative Gespräche, dann Reiju und danach war mir eher nach einem ruhigen Abend...

In zwei netten Runden hatte ich noch ein paar sympathische Gespräche über aktuelle Themen in der Reiki-Szene, über kubanische Cocktails und später über Buddhismus und Reisen. Dann gings für mich ab in die Koje.

Sa, 2. Tag der Reiki Convention:
Der Samstag startete für mich mit einem gehaltvollen Frühstück. Danach besuchte ich den Vortrag von Janina Köck zum Thema "Reiki-Stile". Das fand ich sehr aufschlussreich. Für mich war es interessant zu hören, wie andere damit umgehen, wenn sie in mehrere Reiki-Stile eingeweiht wurden. Und mir wurde wieder klar, wie wichtig es ist, eigenverantwortlich einer spirituellen Lehre zu folgen, anstatt blind auf einen Lehrer zu hören.

Die Idee kam dabei auf, dass Shingon Reiki das gleiche wie RR sei, nur mit anderem Namen. Das stimmt natürlich überhaupt nicht. Shingon Reiki ist, bis auf die Dinge, die von Usui stammen, von den Inhalten her völlig anders. Während bei RR vieles von sogenannten persönlichen Rückerinnerungen aus den früheren Leben des Gründers WL aus den Zeiten in Lemuria und Atlantis stammt, kommen die Shingon Reiki Inhalte zum großen Teil aus Mark Hosaks akademischen Forschungen über Mikao Usui, Reiki, die Reiki-Symbole und den Shingon Buddhismus im Rahmen seiner Magister-Arbeit und Dissertation.

Es folgte für mich ein weiterer Reiki-Talk mit Oliver Klatt zum Thema "Selbstbehandlung". Auch hier merkte ich wie toll es ist von Leuten aus anderen Reiki-Stilen zu hören, was sie für Erfahrungen mit Reiki machen, wie sie sich selbst mit Reiki behandeln, was sie von ihrem Lehrer gelernt haben und was sie dabei erleben. Vielen Dank für die Offenheit. Ich schätze Olivers Art sehr. Ich finde toll, wie er in aller Ruhe, sehr verständnisvoll und möglichst objektiv seine Reiki-Talks leitet. Das Konzept der Reiki-Talks finde ich generell klasse.

Das Mittagessen war besonders lecker. Danach ging ich auf einen kleinen, nahe gelegenen Berg, um zu telefonieren und mich mit Mutter Erde zu verbinden. Für mich war dieses Jahr die Reiki Convention eher meditativ, was für meine Bedürfnisse genau das richtige war.

Und immer wieder blickte ich ins Programm, um zu schauen welcher Vortrag oder Workshop mich als nächstes interessierte. Zum Teil liefen vier oder fünf Veranstaltungen parallel. Dieses Jahr war eine super Vielfalt gegeben.

Nach dem Mittagessen entschied ich mich für den Vortrag von Kerstin Krause, wo es um den "Kontakt mit Ärzten" ging. Da war ich sehr gespannt drauf, was sie wohl erzählen würde. Insgesamt war es recht informativ. Mir wurde jedoch dabei klar, dass Reiki für mich persönlich ein Weg der spirituellen Entwicklung ist und bleibt. Dass Reiki in die Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte einfließt halte ich für sehr wichtig. Es wäre doch toll, wenn schulmedizinisch arbeitende Menschen mit Reiki arbeiten würden. Sie könnten besser für sich selbst sorgen und auch ihren Patienten besser helfen. Mein Weg ist jedoch der Weg der Vermittlung von spiritueller Lebenskunst und ich denke ich persönlich werde in Zukunft nicht in Krankenhäusern oder Arztpraxen mit Reiki arbeiten. Wünsche mir aber, dass die, die sich dazu berufen fühlen, das sehr viel tun mögen.

So, 3. Tag der Reiki Convention
Der letzte Tag der Convention begann für mich mit einem netten Gespräch beim Frühstück, bei dem ich zu meinem Umstieg auf Shingon Reiki gefragt wurde. Es fiel scheinbar deutlich auf, dass seit ich Shingon Reiki praktiziere, ich sehr viel entspannter und authentischer bin. Früher mit RR war ich scheinbar etwas fordernder und zum Teil auch etwas überheblich. Das war ein tolles Feedback und zeigte mir, dass ich mit Shingon Reiki auf einem guten Weg bin und zu mehr Bescheidenheit gefunden habe.

Dann folgten endlich meine beiden Workshops, auf die ich mich riesig freute! Zuerst war dran "Geführte Astralreise zur Reiki-Quelle". Er war sehr gut besucht, was mich erfreute. Die Astralreise wurde dankbar angenommen und ich war sehr gespannt auf die Erlebnisse der Teilnehmer. Ich fand es super. Und so weit ich Feedback bekam, die Teilnehmer auch. Jeder nahm die Reiki-Quelle etwas anders wahr und viele bekamen für ihr Leben eine tolle Inspiration. Die Astralreise begleitete ich mit meiner Native American Flute, anstatt wie gewohnt mit der Trommel.

Danach ging es gleich weiter mit "Reiki, Ki und Atmung". Ich erklärte erst einiges zu den Phänomenen des Ki im Körper und den Zusammenhang mit inneren Kampfkünsten und Reiki. Und dann zeigte ich ein paar Übungen, die die Teilnehmer begeisterten. Ich vergesse immer wieder, dass diese Dinge für viele Menschen (noch) nicht zum Alltag gehören und etwas besonderes sind. Es ging darum geschmeidig zu werden und Lebensenergie im Körper anzusammeln, so dass man grundlegend lebendiger wird und mehr Reiki-Power in den Händen hat. Weiter ging es darum den Energiekörper spüren zu lernen. Das Feedback war prima. Das freute mich sehr, weil dieses Gebiet dermaßen umfangreich ist und ich lange überlegt hatte, was ich denn nun erzählen sollte. Scheinbar war meine Wahl richtig.

Es folgte die Abschlussveranstaltung und ich bemerkte, dass die Convention wieder mal schneller rum war, als gedacht. Die guten Dinge gehen eben schnell vorbei. Nach dem gemeinsamen A-Tönen gab es noch mal sehr leckeres Mittagessen und danach viele, viele Umarmungen mit vielen Zusagen, dass man sich in 2015 auf der Reiki Convention wieder sähe. Ich bin gespannt. Ich werde dabei sein.

Nicole Sznur, die jedes Jahr für die herrliche Blumendekoration sorgt, verschenkte dann noch ein paar Reiki-Blumen, von denen ich auch für meine Frau, die mich sehnlichst schon zu Hause erwartete, einen tollen Strauß mitnehmen durfte. Vielen Dank dafür. Dann Sachen ins Auto packen und der Heimweg stand bevor. Etwas erschöpft und froh im Herzen besprach ich mit meinen Kollegen im Auto wichtiges zu den anstehenden Shingon Reiki Seminaren.

Fazit
Insgesamt habe ich vor allem durch das Erleben anderer Sichtweisen über Reiki viel gelernt. Das ganze wirkt immer noch nach und wird wohl noch eine Weile wirken. Und sicherlich wird das ein oder andere Erlebte in meine Arbeit mit einfließen, wenn die Zeit dafür reif ist. Die Reiki Convention ist und bleibt hoffentlich auch in Zukunft eine super Sache und ist für jeden Reiki-Praktiker sehr zu empfehlen! Herzlichen Dank an den Veranstalter Frank Doerr und das Reiki Convention Team!


 

 

 

Lebensenergie-Abstrahlung meines rechten Daumens nach einer Reiki-Anwendung.
Bei dieser Studie zeigte sich, dass wer in Reiki eingeweiht ist, bei Energieübertragungen Lebensenergie dazu gewinnt!
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